Die 1999 eröffneten Petrona Towers (dt. Petronas-Türme) in der Hauptstadt Malaysia, haben eine Höhe von insgesammt 452m und wurden von dem Mineralölkonzern Petronas gebaut. Die mit 88 Stockwerken hohen Gebäude bestehen aus einer Komposition aus Stahl, Aluminium, Beton und Glas, mit islamischer Architektur von dem Architektenbüro Cesar Pelli & Associates Architects. Sie sind das unverkennliche Wahrzeichen Kuala Lumpurs und symbolisieren mehr als eindeutig die moderne Entwicklung Malaysias. In 172m Höhe (zwischen dem 41. und 42. Stock) befindet sich die sogenannte Skybridge, welche beide Türme miteinander verbindet und weltweit die höchste Verbindung zwischen zwei Gebäuden ist. Tickets gibt es täglich ab 10 Ringgit, sie sind aber meistens am Morgen schon schnell vergriffen.
Die Cameron Highlands liegen östlich der Stadt Ipoh im malaysischen Pahang und sind Teil der Bergkette, die die malaysische Halbinsel in Nord-Süd-Richtung durchzieht. Benannt nach einem Landvermesser der britischen Kolonialzeit. Die Cameron Highlands liegen in einer Höhe von 1500m, ca. 200km von der Hauptstadt Kuala Lumpur entfernt und sind in knapp 3,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen. Alle Orte in den Cameron Highlands liegen an einer Strasse. Durch ihre Höhenlage herrscht in den Cameron Highlands ganzjährig ein für Malaysia angenehmes Klima (tagsüber gegen 25°C und nachts zwischen 10-15°C), so dass es große Felder gibt, auf denen verschiedene Gemüse- und Obstsorten angebaut werden, hauptsächlich aber das Bild von scheinbar unendlich weiten Teeplantagen geprägt ist.
Die Batu Höhlen liegen rund 15km nördlich von der Hauptstadt Kuala Lumpur und sind Kalksteinhöhlen, die mehrere Hindu-Tempel beherbergen. Den Namen erhielten sie von dem Fluss Batu, welcher an dem kleinen Kalksteinmassiv vorbeifließt. Die größte Höhle mit etwa 100m Höhe ist die Tempel- oder Kathedralenhöhle, in der mehrere Hindu-Schreine errichtet wurden. Um in diese Höhle zu gelangen müssen rund 272 Treppenstufen erklimmt werden, vorbei an der 42m hohen und atemberaubenden goldenen Statue Murugans (Gott der Hindus). Darunter liegt die "Dunkle Höhle", welche aus über 2km nahezu unberührter Höhlensysteme besteht. Diese ist jedoch nur mit Führungen zu besichtigen. Zwei weitere Höhlen am Bergfuss bilden Kunstgalerie- und Museums-Höhle, die man ebenfalls wie die Haupthöhle frei besichtigen kann. Zwischen Ende Januar und Anfang Februar werden die Batu Höhlen zum Angelpunkt des hinduistischen Thaipusam-Festes und bieten so einen kleinen aber interessanten Einblick in die religiösen Riten der Hindus.
Kampung Baru ist eine Dorfsiedlung und das älteste malaysische Gebiet in Kuala Lumpur. Nicht weit vom Stadtzentrum fühlt man sich in dieser Siedlung hundert Jahre zurückversetzt in das traditionelle Malaysia. Noch heute stehen hier die traditionellen Holzhäuser. Grund dafür ist der Pasar Minggu, oder auch Sonntags-Markt, welcher Samstags um 18Uhr beginnt, und bis in die frühen Morgenstunden des darauf folgenden Sonntages geht. Dieser Markt verkörpert total das malaysische Lebensgefühl, neben Kleider, Schmuck, Nahrungsmittel und weiterem Sortiment, das hier angeboten wird.
Malaysia beherbergt eine große Anzahl an Naturparks und Reservate, über das ganze Land verteilt. Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt Malaysias ist unglaublich groß. Der wohl bekannteste und älteste Nationalpark Malaysias ist der Taman Negara. Seit 1938 bilden die drei Bundesstaaten Pahang, Kelanton und Terengganu den rund 4343m2 großen König-Georg-V.-National- park. Dieser Park beherbergt nicht nur sehr alte und besonders artenreiche Tropenwälder, sondern mit rund 130 Millionen Jahren das älteste Waldgebiet der Erde. Im laufe der hundert Millionen von Jahren hat sich die Welt bedingt durch Eiszeit, Klimawandel und ähnlichem, extrem verändert, doch hier konnte die Tier- und Pflanzenwelt nahezu ungestört fortbestehen und sich entwickeln.
Durch lange und schmale Dschungelpisten arbeitet man sich an verschiedenen Orten Malaysias vor zu den Dörfern der verchiedenen Ureinwohner und Völker. Inmitten von dichtem Regenwald stehen die traditionellen Langhäuser in denen die Ureinwohner seit Jahrhunderten leben. Mit ausgebildeten Touristenführern ist es an mancher Ort möglich einen Einblick in die Welt der Ureinwohner zu bekommen, ihnen bei der Arbeit zuzuschauen und gemeinsam zu speisen und trinken. Man erfährt Geschichten aus ihren vergangenen Zeiten und kann Utensilien und Waffen aus der Zeit begutachten.